Ginnheimer Kurve – Neue Wege zum Riedberg

Lückenschluss

Das Frankfurter Stadtbahnnetz ist ohne den Lückenschluss zwischen Ginnheim und der Bockenheimer Warte unvollständig und extrem störungsanfällig.

Das Einfachste wäre natürlich, die alten Pläne für „D II“ aus der Schublade zu holen und genau dort fortzufahren, wo das Verfahren 2006 beendet wurde. Der politische Kampf um den „D II“-Tunnel hat aber vor allem in Bockenheim und Ginnheim tiefe Gräben aufgerissen, weshalb mit einer Neuauflage der alten Pläne nicht zu rechnen ist.

Daher halten wir zwar am Ziel des Lückenschlusses fest, ohne aber die alten Wunden aufzureißen: Das Neue an diesem Vorschlag ist die Anbindung der Siedlung Platenstraße, der Bundesbank-Zentrale und des Uni-Campus Westend, ohne den Fortbestand der Straßenbahnlinie 16 zu gefährden. Mit der alternativen Strecke ergibt sich sogar eine sinnvolle Verknüpfung mit der geplanten Ringstraßenbahn.


Ohne den Schluss der klaffenden Lücke im Stadtbahnnetz

  • werden bisherige Investitionen entwertet, da sich mit dem bisherigen Ausbau die angestrebten verkehrlichen Ziele nicht erreichen lassen.
  • werden die bestehenden Verkehrsbauten nicht ihren Kapazitäten entsprechend genutzt.
  • ergeben sich betriebliche Nachteile, da keine Entlastung der A-Strecke möglich wird und keine Nord-Süd-Ausweichstrecke bei Betriebsstörungen vorhanden ist.


Mit dem Lückenschluss durch die Ginnheimer Kurve

  • entsteht eine umsteigefreie, attraktive Verbindung der nördlichen Stadtteile zur Bockenheimer Warte mit Anschluss an die C-Strecke (U6/U7) und zum Hauptbahnhof. Durch die Vermeidung des gebrochenen Verkehrs steigt die Attraktivität des ÖPNV, bei dem für die Fahrgäste schnelle, umsteigefreie Verkehrsbeziehungen von besonderem Interesse sind.
  • ist eine erhebliche Entlastung der A-Strecke möglich, wodurch in einem nächsten Schritt die Stadtbahntrasse auf der Eschersheimer Landstraße ansprechender gestaltet werden kann.
  • werden zusätzliche Netzknoten geschaffen und die beiden bestehenden Teilnetze (U1, U2, U3, U8, U9 und U4, U5, U6, U7) zu einem konsistenten Netz verbunden.
  • entsteht zusätzlich eine schnelle und umsteigefreie Verbindung der Universitätsstandorte.
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