Ginnheimer Kurve – Neue Wege zum Riedberg

Koalitionsvertrag 2011–2016

CDU und Grüne halten an der Ginnheimer Kurve fest

 

08.05.2011 – Am vergangenen Freitag haben CDU und Grüne in Frankfurt durch Vorlage eines Koalitionsvertrages ihre Bereitschaft zur Fortführung des schwarz-grünen Bündnisses im Römer erklärt. Nachdem die Ginnheimer Kurve bereits Bestandteil einiger Wahlprogramme zur Kommunalwahl gewesen ist, sind wir nun ganz besonders erfreut darüber, dass es unserer Vorschlag bis in den Koalitionsvertrag für die kommende Legislaturperiode geschafft hat.

„Die Attraktivität des Frankfurter ÖPNV wird auch über den weiteren Ausbau des Streckennetzes gesteigert: Auf der Basis der Ende 2010 beauftragten Machbarkeitsstudie soll der Lückenschluss der Stadtbahn zwischen Ginnheim und Bockenheim (DII) entwickelt werden. Dabei wird eine weitgehend oberirdische Lösung angestrebt. Die Ziele der Bürgerinitiative zum wichtigen und notwendigen Lückenschluss sollen dabei aufgegriffen werden.“
Quelle: Koalitionsvertrag CDU + DIE GRÜNEN 2011 – 2016 Frankfurt am Main, Seite 16

Die Aufnahme des Lückenschlusses in den Koalitionsvertrag bestätigt die breite Akzeptanz in der Frankfurter Politik für unseren Vorschlag, wie diese Lücke im Stadtbahnnetz geschlossen werden könnte. Wir freuen uns auch, dass mit Stefan Majer ein Verkehrspolitiker an die Spitze des Verkehrsdezernats tritt, dem die Wichtigkeit dieses Projektes bewusst ist.

Eine breite Unterstützung hat die Ginnheimer Kurve auch bei der Belegschaft der Bundesbank gefunden. In einem Schreiben an die Oberbürgermeisterin Petra Roth hat der Vorstand der Bundesbank seine Zustimmung signalisiert und konstruktive Mitwirkung zugesagt, wenn es etwa um Belange von Liegenschaften der Bundesbank geht, da die Trasse unter Umständen Grundstücksteile der Bundesbank in Anspruch nehmen könnte.

Schließlich freuen wir uns, neben den aufmunternden Rückmeldungen aus Politik und Wirtschaft vor allem auch in der Bürgerschaft im positiven Sinn einen Nerv getroffen zu haben. So können wir neben vielen persönlichen Reaktionen und Emails auch bald den tausendsten „offiziellen“ Unterstützer auf unserer Webseite begrüßen. 40 Prozent der eingetragenen Unterstützer wohnen außerhalb Frankfurts, was für ein reges Interesse von Berufspendlern an der Ginnheimer Kurve sprechen dürfte. Von den Frankfurter Unterstützern der Ginnheimer Kurve kommt der größte Teil aus den nördlichen und nordwestlichen Stadtteilen, die eine erhebliche Verbesserung ihrer Anbindung an das Stadtbahnnetz erwarten können. Aber auch im betroffenen Stadtteil Ginnheim können wir eine überraschend hohe Zahl von Unterstützern verzeichnen.

Wir sehen dies auch als positives Zeichen im Sinne der Bürgerbeteiligung an Planungsprozessen. Es zeigt sich, dass wir als Bürger durch konstruktive Ideen und Vorschläge durchaus Möglichkeiten zur Einflussnahme in der Stadtpolitik haben. Vor vier Jahren haben wir uns für den Erhalt der Frankfurter U-Bahnlinie U5 als durchgehende Verbindung zwischen Hauptbahnhof und Preungesheim eingesetzt. Unsere Lösungsansätze belebten die politische Debatte und waren Grundlage für eine neue Lösung, die 2010 von der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung beschlossen wurde. Die unerwarteten und überwiegend positiven Reaktionen auf unsere Initiative haben uns ermuntert, mit guten Ideen zukünftig auch an anderer Stelle festgefahrene Diskussionen zu beleben. Daher haben wir im November 2010 unser Folgeprojekt Ginnheimer Kurve gestartet, das nur einen Monat später breite Zustimmung in der Stadtverordnetenversammlung fand. Die Ginnheimer Kurve ist Gegenstand einer laufenden Machbarkeitsuntersuchung, in der stadtplanerische und verkehrstechnische Aspekte betrachtet werden.

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