Ginnheimer Kurve – Neue Wege zum Riedberg

Stadtverordnetenversammlung am 16.12.2010

Am 16. Dezember 2010 haben CDU, Grüne und FDP der Stadtverordnetenversammlung in ihrer 49. Sitzung einen gemeinsamen Antrag vorgelegt. Der Beschluss erfolgte mit einer breiten Mehrheit der Stimmen von CDU, SPD, Grünen, Linken, FDP und Flughafenausbaugegnern und lautet:

Der Magistrat wird aufgefordert, für den Lückenschluss der Stadtbahn zwischen Ginnheim und Bockenheim eine Untersuchung über den möglichen Trassenverlauf vorzulegen, der weitestgehend oberirdisch liegen soll. Innerhalb dieser Untersuchung ist das von der Initiative "Rettet die U5!" vorgelegte Konzept "Ginnheimer Kurve" zur Verknüpfung der Äste der Stadtbahn in Bockenheim und Ginnheim

  • über eine weitestgehend oberirdisch verlaufende Linie,
  • durch die Platensiedlung,
  • an der Bundesbank vorbei,
  • mit einer Rampe vor dem Alleenring

zu prüfen und über die Chancen und Risiken seiner Realisierbarkeit zu berichten.

Folgende Aspekte sollten bei der Untersuchung besonders beachtet werden:

  1. Städtebauliches Gesamtkonzept für die Platensiedlung unter Einbeziehung der Ergebnisse der bereits durchgeführten Planungswerkstatt,
  2. Sicherung der Straßenbahnlinie 16,
  3. Sicherung der verschiedenen Bildungs-, Sozial- und Sporteinrichtungen im Bereich der denkbaren Stadtbahntrasse,
  4. Sicherung des naturschutzrechtlich und als Denkmal geschützten Grüneburgparks,
  5. Verbesserung der ÖPNV-Erschließungsqualität für möglichst viele Bewohner/Erreichen eines möglichst großen zusätzlichen Fahrgastpotentials.
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